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Lehrstuhl für Werkstoffkunde
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ProfilSchwerpunkt der am Lehrstuhl für Werkstoffkunde durchgeführten Forschungsprojekte ist die Entwicklung von validierten Werkstoffmodellen, die eine Vorhersage der Werkstoff- und Bauteileigenschaften unter praxisrelevanten Beanspruchungsbedingungen ermöglichen. In den überwiegend experimentell ausgerichteten Arbeiten wird hierzu das makroskopische Werkstoffverhalten unter überlagerten mechanischen, korrosiven und thermischen Beanspruchungsbedingungen untersucht. Elektronenoptische und röntgenographische Verfahren dienen der Korrelation des mechanischen Werkstoffverhaltens mit den relevanten mikrostrukturellen Prozessen. |
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Forschungsschwerpunkte
- Verformungsverhalten und Schädigungsentwicklung mechanisch hochbeanspruchter Leichtbauwerkstoffe (Aluminium-, Magnesium- und Titanlegierungen)
- Thermomechanisches Ermüdungsverhalten von Hochtemperaturwerkstoffen
- Mikrostrukturstabilität und Grenzflächen in ultrafeinkörnigen und nanoskaligen Werkstoffen
- Phasenumwandlung und Schädigungsentwicklung in Funktionswerkstoffen
- Magnetische Formgedächtnislegierungen
- Temperatur- und lastabhängiges Umwandlungsverhalten von Stählen
Mitarbeiter und Einrichtungen
Am Lehrstuhl für Werkstoffkunde sind zur Zeit 14 Mitarbeiter im wissenschaftlichen, technischen und organisatorischen Bereich beschäftigt. Für Lehre und Forschung stehen umfangreiche experimentelle Einrichtungen auf ca. 600 qm Fläche zur Verfügung, u.a. sind dies:
Mechanische Prüfsysteme:- Servohydraulisches 100 kN Prüfsystem für Hochtemperaturermüdungsversuche und thermomechanische Ermüdungs-versuche bis 1100 °C
- Servohydraulisches 100 kN Prüfsystem mit Hochvakuumkammer für Ermüdungsversuche im Temperaturbereich -120 °C bis +1050 °C
- Elektromechanische Prüfsysteme bis 200 kN mit Induktionsheizungen und Gasabschreckvorrrichtung
- Belastungsdilatometer
- In-situ Verformungseinrichtung für Tief- und Hochtemperaturermüdungsversuche im Rasterelektronenmikroskop
- Rasterelektronenmikroskop mit EDS und EBSD, welches auch in Gasatmosphären bis 20 Torr betrieben werden kann
- Analytisches 200 kV Transmissionselektronenmikroskop mit Doppelkipp-Tiefkühlhalter bis -170 °C
- Röntgendiffraktometer mit ortsauflösendem Detektor und Hochtemperaturkammer bis 1600 °C
Kontakt
Lehrstuhl für Werkstoffkunde Prof. Dr.-Ing. Hans Jürgen Maier Universität Paderborn Pohlweg 47-49 33098 Paderborn Tel: 0241 80 95783 Fax: 0241 80 92224 Telefon: 05251-60 3855 Telefax: 05251-60 3854 E-Mail: hmaier@zitmail.uni-paderborn.de Internet: http://mb.uni-paderborn.de/lwk/ |
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